, Christoph Ammann

Aus Bürger- wird Gemeindeforum

Die Generalversammlung des Bürgerforums Marthalen hat einem Namenswechsel zugestimmt: Neu heisst der Verein, der sich in der Dorfpolitik engagiert, Gemeindeforum.

Auf Initiative eines Mitglieds hatte sich der Vorstand des Bürgerforums Marthalen mit einem neuen, geschlechtsneutralen Vereinsnamen beschäftigt. Er legte der GV, die kürzlich unter Einhaltung der gängigen Schutzmassnahmen im Stubensaal stattfand, drei Varianten vor. Die Anwesenden wählten die Bezeichnung «Gemeindeforum», die bei der Schlussabstimmung im Verhältnis 2:1 über den seit 2017 bestehenden Namen Bürgerforum die Oberhand gewann. An der Ausrichtung des Vereins ändert sich nichts: Das Gemeindeforum Marthalen bleibt für jene politisch interessierten Marthalerinnen und Marthaler offen, denen das Wohl aller Einwohnerinnen und Einwohner und der Gemeinde ein Anliegen ist.

Weil die Pandemie das Vereinsleben weitgehend lahmlegte, konnten 2020 die geplanten öffentlichen Anlässe zu den Themen "Trinkwasser " und "Bauen in Marthalen" nicht durchgeführt werden. Präsident Christoph Ammann versprach aber, die Events in besseren Zeiten nachzuholen. Das Gemeindeforum möchte nicht nur bei Behördenwahlen für eine möglichst breite Vertretung der Bevölkerung sorgen, sondern auch aktuelle Themen aufs Tapet bringen. Eine intensive Diskussion an der GV etwa ergab: Der Verkehr im Dorf ist ein heisses Eisen, das unbedingt angepackt werden soll.

Die GV nahm vier Neumitglieder auf und bestätigte den seit zwei Jahren amtierenden Vorstand im Amt. Er besteht aus Christoph Ammann (Präsident), Hanna Toggenburger, Stefan Fretz und Manfred Hohl. Im Anschluss an die traktandierten Geschäfte tauschten sich die Vereinsmitglieder mit Michaela Bättig und Barbara Griesser aus, die das Gemeindeforum im Gemeinderat vertreten. Fazit: Die beiden Frauen sind definitiv im anspruchsvollen Amt angekommen und engagieren sich intensiv für Marthalen und Ellikon.

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