, Christoph Ammann

Friedensrichterwahl in Marthalen: Gemeindeforum begrüsst Auswahl

Sabrina Meister und Stefan Stutz sind gute Kandidierende für das Amt des Marthaler Friedensrichters. Zu diesem Schluss kommt der Vorstand des Gemeindeforums Marthalen.

Am 7. März bietet sich Marthalerinnen und Marthalern die Qual der Wahl: Mit Sabrina Meister (Dachsen) und Stefan Stutz (Rudolfingen) empfehlen sich zwei Kandidierende für die Nachfolge von Susanne Friedauer im Amt des Friedensrichters. Die Juristin Sabrina Meister ist seit Jahren Friedensrichterin in ihrer Wohngemeinde Dachsen. Nun würde die 55-Jährige gerne Synergien nutzen und die nebenberufliche Tätigkeit auf Marthalen/Ellikon ausweiten. Auch der gebürtige Marthaler Stefan Stutz, der in Rudolfingen wohnt, besitzt als Notar vertiefte juristische Kenntnisse. Der 34-Jährige kandidiert als Friedensrichter neu in seiner Wohngemeinde Trüllikon sowie in Marthalen und in Benken.

Der vierköpfige Vorstand des Gemeindeforums Marthalen hat sich mit Sabrina Meister und Stefan Stutz ausgetauscht, um mehr über die Beweggründe ihrer Kandidatur zu erfahren. Das Gremium begrüsst, dass bei der Friedensrichterwahl die Demokratie spielt und sich dem Souverän eine echte Auswahl bietet. Sabrina Meister überzeugte beim Gespräch dank ihrer Erfahrung als langjährige Friedensrichterin, Stefan Stutz mit dem Willen, sich minutiös in die Materie einzuarbeiten.

"Wir könnten mit beiden Kandidierenden im Marthaler Friedensrichteramt gut leben", urteilt Christoph Ammann, Präsident des Gemeindeforums. "Für beide wäre es von Vorteil, sie könnten das wichtige Amt in mehr als nur einer Gemeinde ausüben und sich so um eine sinnvolle Anzahl von Fällen kümmern."

Das Gemeindeforum Marthalen verzichtet auf eine aktive Wahlempfehlung und hofft, dass sich möglichst viele Wahlberechtigte am Urnengang beteiligen.